Hexagon 2003: 360 Grad Raum-Lichtinstallation auf 6 Leinwänden 

360 Grad Projektion im Raum - Multimedia Hexagon.

Kurzer technischer Exkurs. Maße, Aufbau, Position der Gäste an Bildern und Skizzen.

Erstmals zur GM Premiere Night im Einsatz, wurde visuell das Mehrmarken-Konzept des Konzerns positiv in Szene gesetzt. Unter dem Leitgedanken „What if“ wurde ein konzeptioneller roter Faden entwickelt, der in der Rede des Vorstandssprechers des GM Konzerns Rick Wagoner aufgenommen wurde.

 

Die 360 Grad Bildsprache nahm den Leitgedanken auf und skizzierte 5 Kurzgeschichten zum Thema „What if“. Handlungsorte und Charaktere der Geschichten waren alltägliche Geschichten aus Skandinavien (Saab), Korea (Daewoo), New York (Cadillac), Detroit (GM), Frankfurt (Opel). Sozusagen die emotionalen Wurzeln der verschiedenen Marken wurden dargestellt.

 

Frage. Warum so und nicht als „normale“ Filmvorführung? Welche Vorteile bietet dieses spezielle Format? Wurde/ wird es exklusiv von pmg eingesetzt?

 

AW: Mit dem Hexagon wurde ein dreidimensionaler Projektionsraum kreiert, der das Bild von der flächigen Projektion befreit und in einen dreidimensionalen, räumlichen Kontext setzt. Die konzeptionelle Bildsprache erhält so eine viel größere Tiefe und emotionale Ansprache. Das Hexagon erlaubt es, Bildsprache nicht nur zu sehen, sondern sich im Bild zu bewegen, zu sitzen und zu stehen, Teil der Bildaussage zu werden. Die räumliche visuelle Kommunikation stellt in meinen Augen ein entscheidender Schritt dar, hin zu einer zukunftsorientierten Markenkommunikation. Schon heute ist abzusehen, dass die Interfaces, die wir zukünftig nutzen immer visueller werden. Wer weiß, vielleicht in 30/ 40 Jahren werden wir es schaffen die Projektion vollends vom Bildschirm zu befreien und wir werden ganz selbstverständlich mit dreidimensionalen digitalen Hologrammen frei im Raum kommunizieren.