Eventmania
Was ist ein Event? Wie setzt man bewusst den Begriff ein? Wie meidet man die Tücken des inflationären Gebrauchs? Eine ganz persönliche Definition:
 

Feiern oder Partys
wirken - gesellschaftlich betrachtet – gemeinschaftsstiftend und gemeinschaftserhaltend, Menschen feiern zusammen. Wenn sie einem Unternehmen angehören, ist es eine Mitarbeiterfeier, denn dann wird der Mitarbeiter gefeiert. Auch, wenn man Geschäftspartner dazu einlädt, wird daraus nicht zwingend ein Event.
 

Bankett:
ein gemeinsames Essen in einem festlichen Rahmen. Findet traditionell in Hotels statt. Zunehmend finden Bankette heute in alten Industriehallen statt, ehemaligen Theatern oder sonstigen ungewöhnlichen Orten. Dabei bereits von einem Event zu sprechen, käme dem Anlass nicht gerecht. Im Sinne des Anlasses ist es ein Bankett.
 

Tagung, Kongress, Symposium:
eine Zusammenkunft von Personen, die in einem speziellen Themenbereich arbeiten. Im Mittelpunkt steht der Informationstransfer, Kontaktpflege und das knüpfen neuer Kontakte. Auch wenn im Anschluss der Kongress sprichwörtlich tanzt, wird daraus nicht zwingend ein Event.
 

Das Event
ist theoretisch die zielgerichtete und systematische Planung von Veranstaltungen unter Berücksichtigung der kommunikativen Ziele des Veranstalters. Methodisch ist das Event die Möglichkeit Menschen direkt anzusprechen, nicht nur verbal, sondern mit allen Sinnen. Gefühle und Empfindungen werden geweckt und der eingeladene Gast eines Events zur Interaktion eingeladen. Der Raum in dem das Event stattfindet, erlangt dabei eine ganz besondere Bedeutung. Es ist der Erlebnisraum, in der ein Produkt so in Szene gesetzt werden kann, dass der Gast nachhaltig davon berührt wird. Er wird Teil dieser neuen Produktwelt, des besonderen Lifestyles, des Images. Das Event ist ein Mix aus Information, Emotion, Aktion und Motivation. Nur wenn die oben beschriebenen Faktoren berücksichtigt werden, sprechen wir von einem Event.
 

Dabei ist es für uns eine reine Geschmackssache, von Eventmarketing, Live-Kommunikation oder Live-Marketing zu sprechen, um das oben genannte Ziel zu erreichen.
 

Wie unterscheiden wir uns von der Eventagentur, vom Veranstaltungsservice, von der Full-Service-Agentur, der Produktionsgesellschaft, vom Dekorateur und Messebauer und vom Cateringunternehmen?
 

Für mich findet sich der signifikanteste Unterschied in der Gestaltungskompetenz. Die Eventagentur definiert sich über Beratungsfähigkeit um sich vom Wettbewerb abzugrenzen. Wir von pmg profile marketing group ergänzen diese Beratungsfähigkeit durch unsere Kernkompetenzen Design und Architektur, der Gestaltung von Räumen, Produkten und Events. Wie wichtig dies für ein gutes Konzept mit fundierter Beratung wird, zeigt sich beim häufig konzeptlosen Einsatz inszenatorischer Mittel, wie z. B. Künstler oder Dekoration, was im Interesse der Kunden zu vermeiden gilt. Daher lässt sich unsere Arbeit auch am besten mit der Arbeit eines Architekten vergleichen:
 

+++ Natürlich lässt sich ein Haus (Event) auch ohne Architekt (pmg) bauen. Es gibt heutzutage, Bauträger (Produktionsgesellschaften), Bauunternehmen (Caterer) und Banken (Full-Service-Agenturen) die ebenfalls Häuser (Events) anbieten. Im Gegensatz zu bspw. Bauträgern und Bauunternehmern verfolgt der Architekt (pmg) keinerlei Eigeninteresse Fremdprodukte (Technik, Catering oder Messebau) vorrangig zu verkaufen. Ein schlechtes Haus (Event) zu planen lässt ihn nicht weniger Geld verdienen als ein gutes Haus (Event) zu planen. Er muss sich also nicht um Profitmaximierung bemühen sondern kann sich ganz auf den Entwurf, die Idee und das persönliche Ziel der Bauherren (Kunde) konzentrieren +++
 

Architektur spielt zunehmend in der Eventkonzeption eine bedeutende Rolle, daher ist ein Großteil unserer Texte bereits der Architektur gewidmet.
 

Mit zunehmendem Kostendruck bei gestiegener Erwartungshaltung haben unsere Kunden den Vorteil dieser Lösung längst erkannt. Eine nachhaltige Gestaltung und eine gute Beratung sind der Schlüssel zum Qualitätsevent. Weder das eine noch das andere ist verzichtbar!


Gezielter Einkauf von Produktions- und Serviceleistungen sind der Schlüssel dem Kostendruck erfolgreich zu begegnen. Dabei fällt uns als Planer die Verantwortung zu alle Leistungen sehr exakt zu planen, um einzukaufen, was benötigt wird und wegzulassen, was nicht benötigt wird. Was logisch klingt ist praktisch anspruchsvoll, setzt es doch ein enormes Fachwissen aller Gewerke voraus.